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D) Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten können sich durch eine enorme Vielfalt an klinischen Bildern äussern. Der symptomatische Formenkreis reicht von Magen-Darmbeschwerden, Migräne, Gelenkschmerzen, psychischen Störungen, Depressionen bis hin zu Verhaltensauffälligkeiten und ausgeprägten Angststörungen.

Die Ätiologie der Nahrungsmittelintoleranzen und –Allergien kann zum Beispiel allergisch-immunologisch, enzymatisch, pseudoallergisch oder toxisch bedingt sein. Immunologische Reaktionen können wiederum IgE-, IgG1-3- oder IgG4-vermittelt sein.

Ausgehend vom anamnestischen Bild unter Einbezug bekannter Begleiterkrankungen und Therapien bieten wir bei der Stratifizierung verschiedene diagnostische Optionen an. Beispielsweise kann ein Colon irritabile durch IgG4-vermittelten Reaktionen oder durch eine Fruchtzucker-Malabsorption verursacht sein und Verhaltensauffälligkeiten/ADHS können auf die vermehrte Resorption von Casomorphinen zurückzuführen sein.

Mögliche Analysen:

• Vorscreen 2 (IgG1-3, IgG4 und IgE-vermittelte Reaktionen sowie pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien), bei einem positiven Vorscreen-Ergebnis kann eine gezielte Anschluss-Diagnostik erfolgen.

• Wasserstoff-Atemgas-Test (z.B. Laktose-, Fruktose-, Sorbit- Atemgas-Test) zum Nachweis einer Malabsorption des entsprechenden Zuckers.

• DAO-Aktivität (Überprüfung der Histamin-Abbauleistung durch DAO [Diaminoxidase = histaminabbauendes Enzym])

• Casomorphine und Gliadorphine (entstehen bei der unvollständigen Verdauung von Casein und Gluten und können als Agonisten der Opioidrezeptoren wirken)

• Weitere Profile und Parameter zum Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten finden Sie im Auftragsformular

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